Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese

vom Freundeskreis christlicher Dichter und Internetevangelisten (FCDI)

Autor: Martin Meißner

Das Herz ganz auf Jesus ausrichten

Was ihr auch tut, arbeitet von Herzen als dem Herrn und nicht den Menschen.

Kolosser 3,23


In Gottes Namen fang ich an,
was mir zu tun gebühret;
mit Gott wird alles wohlgetan
und glücklich ausgeführet.
Was man in Gottes Namen tut,
ist allenthalben recht und gut
und kann uns auch gedeihen.

aus 'In Gottes Namen fang ich an' von Salomo Liscow (1640-1689)


Frage:

Warum verspüre ich in dieser Endzeit keine Motivation mehr meinen irdischen Aufgaben nachzugehen?

Zum Nachdenken:

Zuweilen bin ich müde, um noch motiviert meiner Arbeit nachzugehen. Manchmal bin ich müde, die alltäglichen Verrichtungen zu bewältigen. Manchmal bin ich müde, in der Nachfolge motiviert zu sein.
Paulus erinnert mich daran, meinen Blick auf Jesus zu richten. Bei allem was zu tun ist, darf ich treu und gewissenhaft sein. Ich bin von Gott dort hingestellt, wo ER mich haben will; bei der Arbeit, in der Familie. Dort soll und muss ich mit der Kraft Jesu leben, arbeiten und wirken. Dabei kommt es nicht auf die Mitmenschen an, sondern auf meine Treue zu Gott. Wenn ich meinen Blick nach droben ausrichte und mein Herz sich Ihm entgegen streckt, erkenne ich Ihn als den Urheber meines Lebens. Ich danke Ihm, dass ER mich erhält, führt und leitet.