Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese
vom 26.10.2021
vom Freundeskreis christlicher Dichter und Internetevangelisten (FCDI)

Autor: Rainer Jetzschmann

Geborgen in Gottes Hand

Da sandte er hin Rosse und Wagen und ein großes Heer. Und als sie bei Nacht hinkamen, umstellten sie die Stadt. Und der Diener des Mannes Gottes stand früh auf und trat heraus, und siehe, da lag ein Heer um die Stadt mit Rossen und Wagen. Da sprach sein Diener zu ihm: O weh, mein Herr! Was sollen wir nun tun?

2. Könige 6,14-15



Und wenn die Welt voll Teufel wär
und wollt uns gar verschlingen,
so fürchten wir uns nicht so sehr,
es soll uns doch gelingen.
Der Fürst dieser Welt,
wie sau´r er sich stellt,
tut er uns doch nicht,
das macht, er ist gericht,
ein Wörtlein kann ihn fällen

aus 'Ein feste Burg ist unser Gott' von Martin Luther (1483 - 1546)


Frage:

Ein mächtiger Feind hatte die Stadt `eingekreist` und jede Fluchtmöglichkeit unterbrochen. Wie hätten Sie an Stelle vom Diener reagiert?

Wie tröstlich:

Die Situation lässt sich in viele Lebenslagen übertragen. So sieht sich derzeit auch manch Gemeindeleiter von einer zunehmend antichristlichen Politik eingekreist, welche sich gar anmaßt, sich über Gott zu erheben und Vorschriften für Gottesdienste zu erlassen. Aber Elisa vertraute Gott und dann lesen wir von einem noch mächtigeren Heer feuriger Rosse und Wagen, welches Elisa schützend umgab und wie Gott die Situation ins Gegenteil verkehrte und der Feind am Ende selbst umzingelt war! Lasst uns Jesus Christus vertrauen und Ihm treu bleiben! Möge Er uns Kraft und Mut dazu geben!